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Sonntag, 3. März 2013

Dieser Blog und seine Zukunft

Liebe LeserInnen,
Nicht mehr lange, und Ihr habt mir 5.000 Aufrufe beschert. Dafür: danke! Doch leider habe ich aufgrund meines anstehenden Abiturs immer weniger Zeit, weswegen ich Euch gerne darüber informieren will, dass in Zukunft meine Blog-Artikel nicht mehr regelmäßig jeden Sonntag auf dieser Politosophie-Seite erscheinen werden, sondern nur noch sporadisch zu aktuellen Anlässen und Geschehnissen.
Dafür bleibt aber meine Aktivität auf Änderungsbereit, dem politischen Bloggerkollektiv, erhalten. Für Euch bedeutet das wohl: weniger Philosophie, mehr Politik.

Doch ich vergesse meine Versprechen nicht, deshalb hat natürlich auch mein Israel-Besuch Eingang in einen Artikel gefunden, der HIER zu finden ist.
Ich werde weiterhin alle Kommentare, sowohl auf aenderungsbereit.de als auch hier auf der Politosophie-Seite, beantworten und nehme auch in Zukunft freudig jedwede konstruktive Kritik und alle ernstgemeinten Vorschläge an, auch wenn die Frequenz der Publikationen nun etwas sinken wird.
Ich hoffe, Ihr seht mir das nach und das jugendliche und politische Änderungsbereit-Bloggerkollektiv wird Euch begeistern.

Mögen die Sterne über Euch wachen.
Euer
Guardian Of Philosophy

Sonntag, 6. Januar 2013

Das Grundbedürfnis nach Freiheit

Unser Streben als Menschen gilt und galt schon immer der Unabhängigkeit. Ob nun als Volk von einem größeren Staat, als Gruppe vom Volk oder als Einzelne(r) von der Gesamtgruppe, stets wollen wir noch autonom bleiben und sind immer bestrebt, alle nur erdenklichen Mittel einzusetzen, um dieses Ziel zu erreichen.
Doch warum? Warum vertrauen wir darauf, dass wir besser handeln, wenn wir nicht kontrolliert werden? Warum denken wir, dass die Freiheit uns zu besseren Menschen macht?
Selbst im angestrebten Kommunismus kann nicht jeder Mensch individuell handeln, denn das würde das Gesamtprinzip gefährden. Zudem setzt das System einen anderen Menschen voraus.
Anarchie ist das Ideal der absoluten Freiheit, dafür existiert keine Sicherheit im Leben. Trotzdem wird dieser Zustand von manchen angestrebt, genauso wie der Kommunismus trotz seiner Unerreichbarkeit vielen ein Ziel ist. Doch ist es deswegen ein sinnloser Kampf?
Das höchste Gut des Menschen ist sein Ideal. Es kann ihm nicht genommen werden; die Gedanken sind frei.

http://tinyurl.com/acm575m

Gegen bestehende Ungerechtigkeiten anzukämpfen ist niemals sinnlos, denn erst dadurch kommt es zum erwünschten Wandel. Dass ein angestrebter perfekter Zustand niemals erreicht werden kann, mag so manch einem/einer RevolutionärIn nicht einleuchten (diese Demotivierung wäre auch gar nicht mein Ziel), doch dem Ideal so nahe wie möglich zu kommen, dies kann ein realer Endzustand sein.
In Europa haben wir erfolgreich das System der Demokratie aufgebaut. Dabei sind wir als Bürger nicht vollständig frei (was eben das unerreichbare Schlussziel ist) und hundertprozentig demokratisch wird auch in naher Zukunft kein Staat werden, doch dem Idealzustand angenähert ist besser, als immer noch in einer Autokratie zu leben. Ein moderner Monarchist, Neofaschist oder Anhänger einer anderen Art von Despotismus ist sicherlich in der Lage, Vorteile seines angestrebten Systems zu erläutern. Würden jedoch jene Menschen in solch einem Staat leben, würden sie sich wiederum andere Verhältnisse wünschen. Das Ende der Freiheit ist der Beginn der Diktatur, eine Diktatur setzt auf die Macht einer einzelnen Person oder einer Elite-Gruppe, welche mit höherer Macht ausgestattet ist. Und Macht korrumpiert. Menschen sind wankelmütig, doch allgemein lässt sich immer sagen, dass sie dort leben wollen, wo sie glücklich sind. Und Glück ist ohne Freiheit nicht denkbar.

http://tinyurl.com/b6g73nh (editiert)
Ein passender Appell an die Leser dieses Blogs wäre wohl: Seid, was ihr sein wollt, werdet, was ihr noch nicht erreicht habt und verwirklicht eure Visionen, ohne euch unterzuordnen. Ihr seid, was ihr denkt zu sein. Und wenn ihr aufhört zu denken, dann hilft auch alle Hoffnung nicht mehr.

... doch wer bin ich, euch zu sagen, wie ihr euer Leben gestalten sollt? 
Denn schließlich seid ihr 
FREI!

Sonntag, 11. November 2012

Von der Menschheit

Die Menschheit ist, wenn man es genau betrachtet, eine Schwarmintelligenz, bei der die Intelligenz nur deshalb nicht zum Vorschein kommt, weil die Verbindungen zwischen den einzelnen Individuen Mängel aufweisen. Der einzelne Mensch denkt egoistisch, denn er weiß nicht, was in den Köpfen der anderen vorgeht.

Ihr könnt diesen Blog als eine Art Abhilfe für dieses Problem ansehen. Denn alles, was ihr hier lest, entspringt den albtraumhaften Synapsenverbindungen eines Individuums der Spezies Mensch, sprich dem Hirn meiner Wenigkeit.
Abgesehen von Besserwissereien habe ich vor, in diesen Blog auch Anregungen, Meinungen und Fakten einfließen zu lassen. Diese Seite soll ein Quell des Wissens und der Weisheit werden. Andersgesagt: ich werde zum Zwecke der Bereicherung des menschlichen Geistes den Hüter der Philosophie konstituieren. Der Blog soll aber nicht ausschließlich durch mich alleine seinen Bestand legitimieren.

Deshalb bitte ich jede(n) LeserIn, diese Seite durch gehaltvolle und geistreiche Kommentare und Kritiken am Leben zu erhalten. Das Ziel des Blogs soll im Übrigen auch darin bestehen, die durch Hartz-IV-TV und Medienpropaganda ausgebildete Elite dieses Landes wenigstens etwas von Politik und Philosophie zu begeistern. Daher auch der Begriff „Politosophie“!


Doch zurück zu der von uns allen so geschätzten Menschheit. Diese ist meinen Erkenntnissen zufolge immer noch im Sol-System gefangen und leidet unter selbstverschuldetem Größenwahn; dies soll keineswegs eine Herabwürdigung der Leistungen dieser Spezies sein. Schließlich bin ich selber ja auch nur ein Mensch.

Aber um die Wahrheit zu sagen: irgendwann wird man den Zwiespalt, die Arroganz, die unlogischen Gedankenzüge und (wohl das Wichtigste, dass in keinem guten Werk fehlen darf) die fehlende Gerechtigkeit in unserer ach so menschlichen Gesellschaft leid.

Das wäre dann wohl ein guter Punkt, eine Revolution zu starten. Man muss nicht gleich einen Klassenkampf ausrufen. Vielmehr meine ich einen "gedanklichen" Umbruch. Die Revolution beginnt in den Köpfen der Menschen. Und die Geschichte zeigt uns auch stets: wenn die Menschheit nicht bereit ist, dann hat auch die perfekt geplante Umwälzung keinen Erfolg. Die Französische Revolution war eine Pleite, die Oktoberrevolution verfehlte ihre Ziele auch und die digitale Revolution hat keinen Gehalt, weil sie nicht beachtet wird. Doch lasst euch dadurch eure revolutionären Gedanken nicht vermiesen.

Tatsache ist doch, dass die Menschheit sich wandelt. Von Minute zu Minute, von Jahr zu Jahr; und jede(r) von euch ist ein Bestandteil des Ganzen. Egal in welchem System man lebt: Veränderung zum Positiven geht vom Einzelnen aus.